Tierschutzstation von Nairobi

Tierschutzstation von Nairobi

Tierschutzstation von Nairobi

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Fauna & BiodiversitätGeschichte

Die 1964 am Eingang des Nairobi-Nationalparks gegründete älteste Tierschutzstation Kenias beherbergt Löwen, Geparden, Leoparden und Vögel, nur 7 km vom Stadtzentrum entfernt.

Die Tierschutzstation von Nairobi, gegründet 1964, ist die älteste Einrichtung dieser Art in Kenya. Sie liegt am Eingang des Nairobi-Nationalparks, etwa 7 km vom Stadtzentrum entfernt, und empfängt über 200.000 Besucher pro Jahr. Die Station beherbergt verwaiste, verletzte oder verlassene Wildtiere.

Warum die Tierschutzstation von Nairobi besuchen

Der Ort verbindet Tierschutzrefugium und Bildungszentrum. Im Gegensatz zu einem klassischen Zoo nimmt die Station Tiere aus kritischen Situationen auf – verwaist, verletzt, Opfer von Wilderei oder Konflikten mit lokalen Bevölkerungen – und unterstützt, wenn möglich, ihre Auswilderung. Für einen Besucher in Nairobi ist dies ein kurzer Halt, der einen Stadtbesuch oder einen halben Tag im Nationalpark perfekt ergänzt.

Geschichte und Auftrag

Das Schutzgebiet wurde 1964 kurz nach Kenyas Unabhängigkeit eröffnet und ist damit das älteste Wildtier-Rehabilitationszentrum des Landes. Es arbeitet in Partnerschaft mit dem Kenya Wildlife Service (KWS), dessen Hauptsitz in der Nähe an der Lang'ata Road liegt. Über die Tieraufnahme hinaus spielt das Zentrum eine pädagogische Rolle: Es empfängt regelmäßig Schulklassen und Universitätsgruppen aus Kenya im Rahmen von Naturschutzbildungsprogrammen.

Was Sie vor Ort sehen

Beheimatete Arten

Die Tierschutzstation beherbergt eine große Vielfalt afrikanischer Fauna, darunter:

  • Großraubtiere: Löwen, Geparden, Leoparden, Hyänen, Schakale
  • Kleinkatzen: Servalkatzen und Sokoké-Katzen, eine in Kenya endemische Rasse
  • Weitere Säugetiere: Warzenschweine, Paviane, Büffel
  • Vögel: Papageien, Perlhühner, Kronenkraniche, Strauße

Informationstafeln dokumentieren die individuellen Geschichten mehrerer Bewohner, wodurch ein Besuch ohne Guide möglich ist.

Das Rehabilitationsprogramm

Ein Teil des Besuchs ist der Arbeit der Tierpfleger gewidmet: tierärztliche Betreuung, Fütterung, Vorbereitung auf die Auswilderung für Tiere, die dafür geeignet sind. Die von der Mannschaft geführten Aufzeichnungen und Überwachungsunterlagen geben einen konkreten Einblick in die angewandten Methoden.

Praktische Informationen

Die Tierschutzstation ist täglich tagsüber geöffnet. Da die genauen Öffnungszeiten und Tarife sich ändern können, wird empfohlen, vor dem Besuch beim Kenya Wildlife Service nachzufragen. Planen Sie 1 bis 2 Stunden für einen vollständigen Rundgang ein. Der Besuch ist familienfreundlich; die Wege sind gut angelegt und leicht begehbar.

Beste Reisezeit

Die Station ist das ganze Jahr über geöffnet, aber die Trockenzeiten bieten komfortablere Bedingungen: Juli bis September und Januar bis Februar. Nairobi liegt auf etwa 1.660 Metern Höhe und hat ein gemäßigtes Klima:

  • Dezember bis März: 25–28 °C tagsüber, etwa 13 °C nachts
  • Juli bis September: 21–25 °C tagsüber, bis zu 11 °C nachts

Zwei Regenzeiten prägen das Jahr: eine lange von Mitte März bis Mai und eine kurze von Ende Oktober bis Dezember. Schauer, oft am späten Nachmittag, können die Beobachtung unangenehm machen.

Anreise

Mit Auto oder Taxi

Die Tierschutzstation liegt etwa 7 km vom Zentrum Nairobis entfernt, über die Lang'ata Road, in der Nähe des Kenya Wildlife Service Hauptsitzes. Rechnen Sie mit 20–40 Minuten Fahrtzeit je nach Verkehr. Fahrdienstangebote wie Uber und Bolt funktionieren auf dieser Strecke gut.

Mit Matatu

Vom Busbahnhof Nairobi können Sie ein Matatu in Richtung Rongai nehmen und beim Eingang der Tierschutzstation aussteigen. Dies ist wirtschaftlich, aber langsamer.

Kombiniert mit Safari

Ein Besuch lässt sich logisch mit einem halben Tag im Nairobi-Nationalpark verbinden, dessen Haupteingang direkt daneben liegt.

Attraktionen in der Umgebung

Häufig gestellte Fragen

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Häufig gestellte Fragen

Planen Sie 1 bis 2 Stunden für die Besichtigung der Gehege und zum Lesen der Informationstafeln ein. Der Besuch kann verlängert werden, wenn er mit dem benachbarten Nationalpark kombiniert wird.
Ja. Die Station ist teilweise als Bildungszentrum konzipiert und empfängt regelmäßig kenianische Schulgruppen. Die Wege sind gut angelegt und die meisten Arten sind leicht zu sehen.
Nicht unbedingt. Erklärende Tafeln begleiten die Gehege und präsentieren die Lebensgeschichte jedes Tieres. Ein Ortsführer kann den Besuch jedoch bereichern.
Ja, der Eingang des Nairobi-Nationalparks liegt direkt daneben. Dies ist die häufigste Kombination für einen halben oder ganzen Tag.
Matatus in Richtung Rongai fahren vom Busbahnhof Nairobi ab und halten am Eingang. Fahrdienstangebote (Uber, Bolt) sind eine einfache und erschwingliche Alternative.

Vorbereitung Ihrer Reise

Die Tierschutzstation passt natürlich in einen Aufenthalt, der Nairobi und die großen Parks des südlichen Kenya verbindet. Um eine maßgeschneiderte Reiseroute zu planen, konsultieren Sie unsere Kenya-Reisen.

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