
Pirsch in Kenia
Pirsch in Kenia
Kenia beherbergt einige der wunderbarsten Nationalparks Afrikas und ist schlechthin das Safariziel par excellence. Ob im Minibus, im Jeep mit privatem Guide oder im Hubschrauber – eine Fotosafari wird alle begeistern.
Kenia beherbergt einige der wunderbarsten Nationalparks Afrikas und ist schlechthin das Safariziel par excellence. Im Minibus, im Jeep mit privatem Guide oder im Hubschrauber – eine Fotosafari wird alle begeistern.
Aufregende Pirsch in Kenia: Begegnung mit den Stars der afrikanischen Savanne
Das Safarierlebnis in den Wildschutzgebieten rechtfertigt eine Reise nach Kenia allein schon aus sich heraus. Um ihre Biodiversität zu schützen, hat die kenianische Regierung 11,4 % ihrer Landfläche der Tierwelt gewidmet. Die Anzahl der Nationalparks, Naturreservate und privaten Konzessionen ist kaum zu zählen.
Traumen Sie von Ihrem ersten Safariabenteuer? Der Nairobi-Nationalpark wartet nur darauf, Sie zu den Big Five zu führen – den Löwen, Leoparden, Afrikanischen Büffeln, weißen und schwarzen Nashörnern sowie Elefanten mit beeindruckenden Stoßzähnen. Die Seen des Rift Valley sind dagegen das Paradies für Vogelliebhaber. Für erfahrene Safari-Enthusiasten ist das Phänomen der Gnus-Wanderung im Massai-Mara-Nationalreservat ein absolutes Muss. Ganz gleich, ob es Sie nach Abenteuer verlangt oder ob Sie privilegierte Momente mit der Familie verbringen möchten – Sie werden begeistert von Ihrer Safarireise durch Kenia zurückkehren.
Die besten Safaridestinationen in Kenia
Wenn Sie einen Reiseführer fragen, welches der kenianischen Schutzgebiete sich am besten für eine erste Safari eignet, wird er ohne zu zögern den Amboseli-Nationalpark und das Massai-Mara-Reservat empfehlen.
Unsere Absicht ist nicht, einen Park dem anderen vorzuziehen. Die Tierwelt jedes Parks unterscheidet sich erheblich – sowohl in Bezug auf die Populationsdichte, die Artenvielfalt als auch die Dominanz bestimmter Arten. Lassen Sie uns die Stärken der beliebtesten Nationalparks und Naturreservate Kenias hervorheben.
Amboseli-Nationalpark
Amboselis Vorteil liegt in seiner Nähe zur tansanischen Grenze. Bei klarem Wetter ist die Aussicht auf den Kilimandscharo, der über der Grassteppe aufagt, schlicht atemberaubend. Als Safariziel ist der Amboseli-Nationalpark ein ideales Revier, um den Big Five nachzuspüren. Ein respektabler Bestand an Elefanten, etwa zwanzig Löwen, Geparden, Hyänen und Huftiere machen Amboseli zum zweithäufigsten besuchten Nationalpark Kenias.
Massai-Mara-Nationalreservat
Das Massai-Mara-Reservat, das an den tansanischen Serengeti-Nationalpark grenzt, macht immer wieder Schlagzeilen. Der Grund? Die Große Migration über den Mara-Fluss ist ein beispielloses Spektakel. Von Juli bis September stürzen sich Tausende von Gnus, Thomson-Gazellen und Zebras ins Wasser und schwimmen zwischen den hungrigen Zähnen der Krokodile hindurch. Die Gesetze der Natur offenbaren sich hier mit voller Intensität und bescheren Safari-Liebhabern magische Momente. Elefanten, Löwen, Schwarze Nashörner, Nilpferde, Masai-Giraffen und viele weitere Kreaturen teilen sich die Grassteppe von Massai-Mara.
Der Nakuru-See-Nationalpark
Es ist unmöglich, den Nakuru-See bei einer Rundfahrt durchs Rift Valley zu übersehen. Eine reiche Kolonie von Flamingos besiedelt das Ufer und ernährt sich von Algen und Phytoplankton. Der Nakuru-See ist einer der besten Orte, um weiße und schwarze Nashörner zu beobachten. Die Chancen, Leoparden zu sichten, sind ebenfalls hoch.
Der Naivasha-See
Wenn Sie den Nakuru-See verlassen, ist der Naivasha-See die nächste Station Ihrer Rundfahrt durch das Great Rift. Seine Lage auf über 1.880 Metern über dem Meeresspiegel garantiert ein herrliches Panorama. Vögel sind hier in großer Zahl unterwegs und teilen sich das Gebiet mit Nilpferden.
Der Bogoria-See
Ähnlich wie der Nakuru-See ist der Bogoria-See ein bedeutender Rast-, Brut- und Nistplatz für Flamingos. Bekannt auch für seine Geysire und heißen Quellen, verbindet er Vogelbeobachtung mit Thermalkur und Camping.
Der Turkana-See
Im Norden Kenias gelegen, ist der Turkana-See der größte Alkalisee Afrikas. Seine smaragdgrünen Gewässer sind bevölkert von unzähligen Flamingos – so viele, dass das Ufer wie ein leuchtend rosafarbener Teppich wirkt. Auch Nilpferde gibt es hier in großer Menge. Verpassen Sie nicht die Zentral- und die Südinsel, die eine hohe Konzentration von Nilkrokodilen aufweisen.
Der Nairobi-Nationalpark
Eröffnet 1946, wurde der Nairobi-Nationalpark berühmt als Ort eines Scheiterhaufens mit zwölf Tonnen Elfenbein, das die Regierung von Daniel Toroitich beschlagnahmt hatte. Er dient als Lebensraum für Löwen, Geparden und Hyänen, aber auch für Büffel, Gnus, Impalas, Masai-Giraffen und Steppenzebras. Es gibt dort ein Elefanten-Waisenhaus, das von einer Wohltätigkeitsorganisation betreut wird. Sein Vorteil liegt darin, dass er nur 7 km vom Stadtzentrum Nairobi entfernt ist. Eine empfehlenswerte Destination für diejenigen, die Tierwelt sehen möchten, ohne sich zu weit von urbanen Zentren zu entfernen.
Praktische Informationen
Wann sollte man eine Safari in Kenia machen?
Das Klima Kenias ist geprägt von zwei Trockenzeiten: eine große Trockenzeit von Mai bis September und eine kleine Trockenzeit von Dezember bis März. Die Safari ist während dieser Zeiträume in vollem Gange, da Tiere sich an permanenten Wasserstellen zusammeln. Sie werden junge Löwen sehen, die neben ihrer Mutter trinken, und Dickhäuter, die sich im Schlamm suhlen.
Darüber hinaus sind die Monate Dezember bis März geprägt durch den Zug von Zugvögeln. Ornithologen werden sich über die Vielzahl von Stelzvögeln aus der ganzen Welt freuen – ausgenommen häufige Arten wie Kormorane oder Flamingos. Es stimmt, dass die Vögel erst im April in ihre Heimat zurückkehren, aber der April wird wegen der starken Regenfälle nicht empfohlen, die Ihre Safariplanungen durchkreuzen würden.
Regeln für Safariausfahrten
Die Safari in Kenia weckt die Begeisterung vieler Reisender. Doch Vorsicht ist geboten – es gibt bestimmte Richtlinien zu beachten:
- Halten Sie Abstand zu den Tieren. Eine Mindestdistanz ist erforderlich;
- Verlassen Sie nicht die markierten Wege;
- Verlassen Sie nachts nicht das Camp;
- Lassen Sie die Fenster unterwegs nicht offen;
- Spielen Sie nicht den Helden.
Eine Safarirundfahrt unterliegt strikten Vorschriften, die zum Schutz der Besucher erlassen wurden.
- Sie müssen eine Eintritsgebühr zahlen, deren Höhe vom Fahrzeugtyp und der Passagierzahl abhängt;
- Die Safari erfolgt auf dafür vorgesehenen Wegen und zu festgelegten Zeiten;
- Autofahrten sind die einzige zugelassene Safarivariante in öffentlichen Parks. Wenn Sie eine Wandersafari, Fahrrad- oder Reitsafari planen, ist eine private Konzession besser geeignet;
- Die Begleitung durch einen Ranger wird dringend empfohlen oder ist in manchen Parks und Reservaten obligatorisch;
- Tanken Sie vor der Fahrt in die Wildnis unbedingt auf.
Was Sie zu einer Safari in Kenia mitnehmen sollten
Um Ihre Safari in Kenia erfolgreich zu gestalten, sollte das Koffer-Packen nicht beiläufig geschehen. Bestimmte Ausrüstungsgegenstände sind unverzichtbar, angesichts des Klimas, der Aktivitäten in der freien Natur und möglicher Unfallrisiken:
- Eine hochwertige digitale Kamera mit guter Optik;
- Wanderschuhe;
- Regenjacken für Regenfälle;
- Kurzarm-T-Shirts;
- Ein Fernglas, um Tiere von Beobachtungspunkten aus deutlich zu sehen;
- Ein Erste-Hilfe-Set für kleinere Verletzungen oder Wunden.
Jetzt wissen Sie, wie Sie eine Safari in Kenia erfolgreich gestalten, wo und wann Sie gehen sollten, um Ihre Chancen auf Tierbegegnungen zu optimieren. Gute Reise und kehren Sie mit wunderschönen Fotos zurück!
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